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Entwicklungskompass Wirtschaft und Gesellschaft

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3.3 Sensibilisierung

Grundlagen

Zunehmend mehr Menschen suchen draussen in der Natur sportliche Herausforderungen und Erholung. Verständnis und Rücksichtnahme zwischen den verschiedenen Interessens- und Nutzergruppen sind essenziell, um die beschränkten Ressourcen, die uns die Natur bietet, gemeinsam und nachhaltig nutzen zu können.

Sensibilisierungsmassnahmen spielen im Mountainbike-Tourismus eine entscheidende Rolle, um nicht nur die Vorzüge dieser Aktivität zu betonen, sondern auch um ein harmonisches Miteinander zwischen Bikenden, weiteren Wegnutzenden, lokaler Bevölkerung und Umwelt zu gewährleisten. Sensibilisierung ist eine essenzielle Komponente, die nicht nur die Sicherheit und Zufriedenheit der Beteiligten fördert, sondern auch nachhaltigen Mountainbike-Tourismus ermöglicht.

Die Sensibilisierungsmassnahmen umfassen ein breites Spektrum an Informationen und richten sich an unterschiedliche Adressaten. Sie fördern Verständnis, zeigen Möglichkeiten auf und beugen Konflikte vor.

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Informieren

Durch eine zielgruppengerechte und transparente Kommunikation von Verhaltens- und Nutzungsregeln können Konflikte vorgebeugt werden. Insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung der Infrastruktur ist eine gegenseitige Rücksichtnahme unerlässlich für ein harmonisches Miteinander.

Best Practice: GraubündenBike hat bereits erfolgreich eine Fair-Trail-Kampagne für einen toleranten Umgang miteinander auf den Wegen umgesetzt. In der Zentralschweiz sorgt der Bike-Kodex der Bikegenossen für Respekt, Freude und Gemeinschaft auf den Wegen. Bike-In FR25 setzt sich aktiv dafür ein, das harmonische Zusammenleben und den Respekt zur Natur zu fördern.

Dafür können die bestehenden Touchpoints mit dem Gast genauso genutzt werden wie für die üblichen Marketingmassnahmen. Auch die Zusammenarbeit mit den verschieden Leistungsträgern ist ausschlaggebend. So kann bereits im Vorfeld bei der Bike-Vermietung oder im Hotel an der Reception auf das gelebte Miteinander in der Destination hingewiesen werden.

Die Grundregeln im Umgang miteinander und mit der Natur sind den Gästen leicht verständlich zu vermitteln. Die Informationen sollten online und vor Ort einfach auffindbar sein.

Der nationale Mountainbike-Kodex dient hier als Grundlage. Er besteht aus sechs einfachen Grundregeln, wurde 2022 im Auftrag des ASTRA durch SchweizMobil, Schweizer Wanderwege, IMBA Schweiz, BFU, SUVA und Swiss Cycling lanciert. Der neue Kodex soll als Grundlage für kantonale, regionale und lokale Kampagnen dienen.

Mit dem Verbreiten der Verhaltensregeln und des Bike-Kodex wird das gegenseitige Verständnis von Wanderern und Mountainbikerinnen erhöht.
Oftmals haben die verschiedenen Nutzergruppen ein zu extremes oder veraltetes Bild des «Bikenden». Angepasste Bilder können zur Sensibilisierung dienen und schüren keine falschen Erwartungen.

Bilder, die freundliche Begegnungen von Mountainbikenden und Wandernden zeigen, vermitteln ein Verständnis für die gelebte Koexistenz. Bilder, die zu Marketingzwecken genutzt werden, sollten den Routen entsprechendes Fahrverhalten und Ausrüstung abbilden.

Bei signalisierten Routen hilft die Verwendung von Bildmaterial, das die Signalisation enthält. So erkennen die Gäste die Signale vor Ort leichter wieder (vgl. hierzu Merkblatt Koexistenz Schweiz Mobil).
Mit Gesprächen und Umfragen können die spezifischen Aspekte des veralteten Bildes eruiert und gezielt überarbeitet werden.

Die Verwendung von zeitgemässem Bildmaterial hilft, ein aktuelles Bild zu fördern. Stereotype Darstellungen sollten vermieden werden. Vielmehr sind die Vielfalt des Sports und das Community-Erlebnis ins Zentrum zu stellen.

Mountainbiken fassbar machen

Oftmals sind sich die Leistungsträger in einer Destination des Potentials von Mountainbike-Gästen nicht gänzlich bewusst und es fehlt ein entsprechendes Interesse an dieser Zielgruppe.


Um ein funktionierendes Angebot zu schaffen, braucht es die Zusammenarbeit innerhalb der Destination. Es lohnt sich daher, die Stakeholder dafür zu sensibilisieren, welchen Mehrwert gerade der Mountainbike-Gast einer Destination bringt (vgl. Angebotsgestaltung).


Hinweis: Der Mountainbike-Gast ist zahlungskräftig, kommt oftmals mit der ganzen Familie, bleibt länger, ist ein nachhaltiger Gast.

Darunter fällt eine herzliche Willkommenskultur genauso wie Waschstationen, angepasste Öffnungszeiten von Restaurants, Abstellmöglichkeiten für Bikes, Aufladestationen für E-Bikes, Bike-Räume mit einer kleinen Werkstatt im Hotel und weitere Annehmlichkeiten (vgl. Angebotsgestaltung).

Grundsätzlich sind die einzelnen Leistungsträger selbst für ihre Ausrichtung und ihr Angebot zuständig. Es kann jedoch helfen, ein gemeinsames Verständnis für den Mountainbike-Gast in der Destination zu fördern (beispielsweise mit einem Leitbild oder Infoveranstaltungen). Die Lokale Bike-Community kann hier eine Schlüsselfunktion ausüben, in dem sie Verbindungen herstellt und Bedürfnisse aufzeigt.

Balance nützen und schützen

Professionell angelegte Trails reduzieren Erosion und minimieren die Schäden an der Umwelt (vgl. Entwicklungskompass MTB und Umwelt, Trail Design).

Das Miteinander auf den Wegen und der respektvolle Umgang mit der Natur gehen Hand in Hand. Auch der Bike-Kodex thematisiert den Schutz der Umwelt in den Verhaltensregeln. Nutzende sind auf Wildruhezonen und Schutzgebiete mit geeigneten Mitteln aufmerksam zu machen. Auch auf Verhaltensweisen, die selbstverständlich wirken in der Natur, wie auf den Wegen bleiben oder den Abfall mitnehmen, ist einfach und verständlich hinzuweisen.

Die intensive Nutzung kann für die Natur zur Belastung werden. Der Mountainbike-Gast ist naturverbunden und will diese schützen. Gezielte Informationen zu sensiblen Gebieten und weshalb diese geschützt werden, fördert das Verständnis und damit das Naturerlebnis.

Bikeguides können hier ebenfalls Verantwortung wahrnehmen, indem sie mit den Gästen den sorgfältigen Umgang mit der Umwelt thematisiert und ihnen richtiges Bremsen und eine schonende Kurventechnik beibringen.

Auch in der Lokalen Community liegt ein grosses Potenzial. Diese sollte mit gutem Beispiel voran gehen und vorleben, wie ein rücksichtsvoller Umgang mit der Natur gelebt wird.

Best Practice: BIKE-IN FR25, Trash Free Trails

Im Idealfall sind begründete Argumente angeführt. Dadurch werden Hinweise und Handlungsanweisungen verständlicher und damit auch wahrscheinlicher umgesetzt. Hinweisschilder können ebenfalls zur Naturbildung beitragen. (vgl. NAT:KIT)

Diese fungieren als Vermittler zwischen Natur und Menschen und sensibilisieren die Gäste vor Ort für die Umweltthemen. Auch der Einsatz der Trail Crew für Naturschutzthemen kann je nach Destination zielführend sein.

Stakeholdermanagement

In diesen Ausführungen wird der Fokus auf die touristische Nutzung der Infrastruktur gelegt. Das bedeutet nicht, dass die Bedürfnisse der Einheimischen vernachlässigt werden dürfen. Diese gestalten das Angebot und die Willkommenskultur aktiv mit. Die Bedürfnisse der Einheimischen sind daher miteinzubeziehen und zu berücksichtigen. Gewisse Gebiete sind allenfalls den Einheimischen vorbehalten und sollen nicht gross vermarktet werden.

Die Stakeholder haben in der Regel bei der Umsetzung der Mountainbike-Infrastruktur mitgewirkt oder ihre Einwilligung gegeben. Auch nach der Umsetzung sind die Bedürfnisse der Betroffenen regelmässig abzuholen, zu berücksichtigen und ernst zu nehmen.

Durch den Betrieb von Mountianbike-Infrastruktur werden unterschiedliche Interessen tangiert. Diese gilt es auch nach der Umsetzung laufend zu erheben und mit geeigneten Massnahmen Konflikte vorzubeugen.

Glossar Bikeplan

Glossar

Besucherlenkung

Clivaz et al. beschreiben Besucherlenkung im Projekt Visiman als «Massnahmen zur Beeinflussung von Besuchern hinsichtlich ihrer räumlichen, zeitlichen und quantitativen Verteilung sowie ihrer Verhaltensweisen mit dem Ziel, negative Auswirkungen auf die Schutzobjekte zu minimieren oder zu beseitigen (verändert nach Bähre 1996)». Strategien hierzu sind vielfältig und reichen z.B. von der Erhöhung des Angebots, der Erhöhung der Haltbarkeit bis hin zu Einschränkungen und Verboten.

Clivaz, C., Rupf, R., & Siegrist, D. (Eds.) (2013). Visiman: Beiträge zu Besuchermonitoring und Besuchermanagement in Pärken und naturnahen Erholungsgebieten: Vol. Schriftenreihe des Instituts für Landschaft und Freiraum. HSR Hochschule für Technik Rapperswil S.19. Online verfügbar unter: https://www.freizeitwald.ch/download/pictures/4f/0rofjzvhvrrgfvauipcbati55tdds7/visiman.pdf

Zusammengefasster Überblick unter https://www.visiman.ch/index.php?id=6489.
Desire lines

Desired lines entsprechen einer vom Nutzer bevorzugte Linienführung. Diese kann Beispielsweise eine offensichtliche Abkürzung, eine weniger steile Strecke oder ein Weg zu einem Point of Interest sein. Sie sollten bei der Planung sowie dem Weg Design beachtete werden, da sie sonst zusätzlich als Trampelpfade entstehen können.

Drainagetechniken

Drainagetechniken beeinflussen, wie sich das Wasser entlang des Trails verhält. Das Ziel ist, dem Wasser einen einfachen Weg zu bieten, sodass es vom Weg fort- und den Hang hinunterzufliessen kann. Zu den wichtigsten Techniken zählen Neigungswechsel und das talseitige Quergefälle.

Erosion
Erosion ist ein natürlicher Prozess, bei dem Gestein oder Boden durch Kräfte wie Wasser oder Wind abgetragen werden. Nutzererosion entsteht durch die verschiedenen Wegnutzungsformen..
Falllinie

Wasser, das einen Berg hinunterfliesst, folgt dem Weg des geringsten Widerstands, der so genannten Falllinie. Diese sollte beim Wegbau vermieden werden, denn ein Weg in der Falllinie wird durch das Wasser zunehmend ausgeschwemmt. Es bilden sich Rillen, Wurzeln werden freigelegt und die Umwelt wird beschädigt.

Felton, V. (2004). Trail Solutions: IMBA’s Guide to Building Sweet Singletrack (IMBA (International Mountain Bicycling Association) (ed.)). International Mountain Bicycling Association. S. 60

Full Bench Cut

Die Verwendung von «Full Bench Cuts» fördert die Langlebigkeit des Trails und führt zu weniger Unterhaltsarbeit.

Eine «Bank» (bench) ist in diesem Sinne ein Abschnitt der Lauffläche, der in die Seite oder Kontur eines Hügels gegraben ist. Das abgetragene Material sollte entfernt/ weggeschafft werden und nicht mit im Trail aufgebaut werden. Mit genügend Zeit und Mühe kann mit dieser Bauweise eine gleichmässige und stabile Lauffläche erzeugt werden, die ausgesprochen langlebig ist und nur geringen Unterhalt benötigt.

Felton, V. (2004). Trail Solutions: IMBA’s Guide to Building Sweet Singletrack (IMBA (International Mountain Bicycling Association) (ed.)). International Mountain Bicycling Association. S. 140ff.

GeschwindigkeitsmanagementGezieltes Design kann die auf dem Weg gefahrene Geschwindigkeit kontrollieren. Dazu können unter anderem Hindernisse am Wegrand, gezieltes Kurvendesign, das Lichtraumprofil oder die Wegneigung genutzt werden. Konstanter Flow (dieser kann auch technischer Natur sein) sollte dabei beibehalten werden.
Halbkreis-Senke

Halbkreis-Senken auch «Knicks» genannt, ist ein Abschnitt von ca. 1,5 bis 3 Metern, der ein halbkreisförmiges Quergefälle von ca. 15% aufweist. Sie können auch mit Gegenanstieg umgesetzt werden.

Felton, V. (2004). Trail Solutions: IMBA’s Guide to Building Sweet Singletrack (IMBA (International Mountain Bicycling Association) (ed.)). International Mountain Bicycling Association. S. 201

Bikeplan, RWO AG – Regions- und Wirtschaftszentrum Oberwallis, ARVR – Region Valais romand, & VWP – Valais/Wallis Promotion. (2019). Arbeitshilfe zum Bau und Unterhalt von Mountainbike-Wegen und -Pisten: Bestandsaufnahme und Empfehlungen für das Wallis (Version 1.0). S. 11 Online verfügbar unter: https: https://www.rw-oberwallis.ch/projekte/bike-valais-wallis

Lichtraumprofil

Das Lichtraumprofil bezeichnet einen definierten Raum der senkrechten Querebene eines Weges. Dieser Raum ist von Gegenständen, Ästen und ähnlichem freizuhalten.

Adaptiert aus: Lichtraumprofil und Fahrzeugbegrenzung im europäischen Schienenverkehr. (2020, September 23). Forschungs-Informations-System. Online verfügbar unter: https://www.forschungsinformationssystem.de/servlet/is/325031/

Mountainbike Anlagen

«MTB-Anlagen sind ausschliesslich dem Mountainbiken gewidmet (kein Misch- oder Gegenverkehr)». Zu ihnen zählen laut dem BFU Pisten und Parks.

Müller, C. (2019). Mountainbike-Anlagen: Sicherheitsaspekte bei Planung, Bau und Betrieb (Version 2.040). SchweizMobil; bfu,bpa,upi S. 7 Online verfügbar unter: https://www.bfu.ch/media/rfna2wnt/mountainbike-anlagen.pdf

Mountainbike Infrastruktur

Mountainbike Infrastruktur ist der Überbegriff von Weginfrastruktur, auf welcher das Mountainbiken gestattet ist. Sie wird weiter in Mountainbike Routen und Mountainbike Anlagen unterteilt.

Müller, C. (2019). Mountainbike-Anlagen: Sicherheitsaspekte bei Planung, Bau und Betrieb (Version 2.040). SchweizMobil; bfu,bpa,upi S. 7 Online verfügbar unter: https://www.bfu.ch/media/rfna2wnt/mountainbike-anlagen.pdf

Mountainbike Pisten

«MTB-Pisten werden nur in einer Richtung befahren (in der Regel abwärts), enthalten gebaute Elemente und sind speziell signalisiert. Der Start ist üblicher-weise mit einer Aufstiegshilfe erschlossen (Bergbahn, öffentlicher Verkehr). Leichte MTB-Pisten (Schwierigkeitsgrad blau) können in MTB-Routen integriert werden».

Müller, C. (2019). Mountainbike-Anlagen: Sicherheitsaspekte bei Planung, Bau und Betrieb (Version 2.040). SchweizMobil; bfu,bpa,upi S. 7 Online verfügbar unter: https://www.bfu.ch/media/rfna2wnt/mountainbike-anlagen.pdf

Mountainbike Routen

«MTB-Routen sind allgemein zugängliche Wege oder Pfade und werden meist mit anderen Nutzern geteilt«.

Müller, C. (2019). Mountainbike-Anlagen: Sicherheitsaspekte bei Planung, Bau und Betrieb (Version 2.040). SchweizMobil; bfu,bpa,upi S. 7 Online verfügbar unter:  https://www.bfu.ch/media/rfna2wnt/mountainbike-anlagen.pdf

Neigungswechsel

Ein Neigungswechsel ist eine Stelle, an der ein Weg abflacht und dann die Steigung ändert, indem er zuerst leicht abfällt, bevor er wieder ansteigt. Diese Änderung des Gefälles zwingt das Wasser dazu, den Weg am tiefsten Punkt der Gefälleumkehr zu verlassen.

Felton, V. (2004). Trail Solutions: IMBA’s Guide to Building Sweet Singletrack (IMBA (International Mountain Bicycling Association) (ed.)). International Mountain Bicycling Association. S. 67

Rolling Contour Design
Siehe Wellen-Mulden Design
Schützenswerte BereicheSchützenswerte Bereiche müssen differenziert werden in Naturschutzgebiete und andere offizielle Schutztypen sowie weitere, ungeschützte Naturflächen. Naturschutzgebiete haben eine Rechtsgrundlage, sind amtlich bezeichnet und haben festgelegte Perimeter und Schutzbestimmungen. Auch ausserhalb der Naturschutzgebiete gibt es sensible Zonen oder ökologisch wertvolle Flächen, z.B. aufgrund des Vorkommens gefährdeter Arten. Die Mountainbike spezifische Planung / Wegnetzplanung richtet sich unter anderem nach ausgewiesenen Schutzgebieten (auch Gewässerschutz), Landschafts- und Naturdenkmälern (BLN) sowie Lebensräumen von Flora und Fauna und setzt sich darüber hinaus aktiv mit weiteren sensiblen Bereichen auseinander.
SMPDas «Swiss Mountainbiking Project» (SMP) ist ein Innotour gefördertes Projekt der IMBA Schweiz. Es verfolgt das Ziel, das Mountainbike-Segment, als wichtige Einnahmequelle des Schweizer Sommertourismus, zu stärken. Interessensgruppen werden vernetzt, Wissen wird zusammengetragen und ergänzt. Dadurch können die Gestaltung und der Unterhalt von Trails (das Trail Management) professionalisiert werden. Infrastrukturen und Services im Tourismus können qualitativ ausgebaut werden und somit die Wertschöpfung gesteigert und eine langfristige Attraktivität gesichert werden.
TrasseeAls Trasse wird geplante oder bestehende Verlauf eines Weges bezeichnet.
Wellen-Mulden-Design

Ein Weg mit «Wellen-Mulden Design» zeichnet sich durch eine sanfte Neigung, stetige Neigungswechsel und ein Aussengefälle der Lauffläche aus. Diese Merkmale minimieren die Erosion des Weges, da das Wasser auf eine sanfte, nicht erosive Art und Weise abfliessen kann.

Felton, V. (2004). Trail Solutions: IMBA’s Guide to Building Sweet Singletrack (IMBA (International Mountain Bicycling Association) (ed.)). International Mountain Bicycling Association. S. 56

Zonierung
Entspricht der räumlichen Funktionstrennung von Nutz- und Umweltschutzzonen (siehe auch weiterführende Literatur zur Besucherlenkung bspw. das Projekt Visiman online verfügbar unter: https://www.visiman.ch/index.php?id=6489)

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